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Ob „Richtungswahl“ oder „Schicksalswahl“, die anstehende Europawahl am 26. Mai 2019 könnte die bislang wichtigste Wahl zum Europäischen Parlament werden. Wie in vielen europäischen Mitgliedstaaten droht die Mitte aus pro-europäisch eingestellten Parteien auch im neuen Europaparlament zu schrumpfen – zu Gunsten von Parteien am rechten wie am linken Rand. Dieses Mal wählen wir daher nicht nur, wir wahlkämpfen auch.
Wer wenn nicht wir? Fünf Jahre haben wir mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments und ihren Mitarbeitern diskutiert, gestritten, gerungen um die jeweils besten Lösungen. Fünf Jahre haben wir sie bei ihrer Arbeit beobachtet und begleitet, Entwicklungen und Ergebnisse analysiert und bewertet. Wir kennen die meisten der 96 deutschen Abgeordneten, wir wissen wieviel in Straßburg und in Brüssel gearbeitet, gekämpft, gelitten, gewonnen und verloren wird.

Wir kennen die Europäische Union von innen, wir arbeiten im Brüsseler Maschinenraum und doch nicht in einer Blase. Denn am Ende sind auch wir alle Bürgerinnen und Bürger, Wählerinnen und Wähler, und wenn wir auch nicht alle den gleichen Parteien nahestehen, sind wir doch alle leidenschaftlich politisch und geeint in der Überzeugung, dass die Europäische Union, dass die Arbeit der Abgeordneten im Europäischen Parlament unser aller Leben in Europa besser macht.

Seit über 60 Jahren Garant des Friedens, der Freiheit und des Wohlstands in Europa, ist die EU, sind wir, mit neuen Herausforderungen wie dem Schutz unserer gemeinsamen EU-Außengrenzen, mehr Zusammenarbeit in der Verteidigung bis zur Entwicklung und Nutzung künstlicher Intelligenz in Europa konfrontiert. Gleichzeitig müssen wir den größten Binnenmarkt der Welt jetzt endlich vollenden, digitalisieren und durchsetzen, und eine stabile Gemeinschaftswährung absichern um unsere globale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

All diese Herausforderungen können wir in Europa nur gemeinsam lösen, nicht durch nationale Abschottungen und vermeintlich einfache Lösungen. Dazu brauchen wir handlungsfähige Institutionen und engagierte Volksvertreter.
Wir fragen daher in den kommenden Wochen ausnahmsweise einmal nicht, was die EU für uns tun kann, sondern was wir für die EU tun können. Unser Brüsseler Team wird „daheim“ den Europawahlkampf unterstützen und versuchen das was wir aus täglicher Anschauung und Arbeit mitnehmen auch vor Ort zu erklären – in Heidelberg, in Frankfurt, in Köln und in Berlin. Wir wollen unseren Beitrag leisten und werden dabei aus dem Wahlkampf berichten – unter #bernsteindaheim #ep2019 tweeten wir, aber wirklich wichtig bleibt dabei nur eins #wasimmerduwaehlstwaehleuropa.