{"id":4204,"date":"2023-02-02T12:20:22","date_gmt":"2023-02-02T11:20:22","guid":{"rendered":"https:\/\/bernstein-group.com\/?p=4204"},"modified":"2023-02-06T08:36:42","modified_gmt":"2023-02-06T07:36:42","slug":"warum-der-holzbau-politisch-sein-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernstein-group.com\/de\/2023\/02\/02\/warum-der-holzbau-politisch-sein-muss\/","title":{"rendered":"Warum der Holzbau politisch sein muss"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4205 size-large\" src=\"https:\/\/bernstein-group.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/blogbeitrag-kommentar-fricke-1024x536.png\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"356\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Nachhaltiger Erfolg junger Holzbau-Unternehmen entscheidet sich auch im politischen Raum<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">In der politischen Debatte um Nachhaltigkeit findet der Holzbau noch unzureichend Beachtung. Doch sollte der Blick auf kreislauff\u00e4hige Innovationen im Wohnungs- und Gewerbebau in Anbetracht der Ziele des EU-Green Deal ganz im Interesse des Bundes und der L\u00e4nder liegen. Lewin Fricke (TRIQBRIQ AG) erkl\u00e4rt die Funktionalit\u00e4t der aus Industrie- und Kalamit\u00e4tsholz gewonnenen BRIQs im Holzbau, ihren nachhaltigen Beitrag zum Weg aus der Klimakrise und die Notwendigkeit politischer Unterst\u00fctzung f\u00fcr moderne Holzbauformen.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Der Holzbau als Weg aus der Klimakrise<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Stand heute befinden wir uns in der Klimakrise. Der Bausektor verursacht dabei 40 % der weltweiten CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\">-Emissionen und geh\u00f6rt somit zu den gr\u00f6\u00dften \u201eKlimas\u00fcndern\u201c unserer Zeit. Geht man mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber &#8211; f\u00fchrender Klimafolgenforscher und Mitbegr\u00fcnder der Initiative \u201eBauhaus der Erde\u201c \u2013 haben wir mit dem Baustoff Holz allerdings die M\u00f6glichkeit, uns aus dieser Krise \u201eherauszubauen\u201c.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">M\u00f6glich wird das vor allem durch einen entscheidenden Vorteil des Holzbaus: Geb\u00e4ude aus Holz sind Kohlenstoffspeicher, die es dank zirkul\u00e4rer Bauweisen erm\u00f6glichen, CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\"> mittels Kaskadeneffekten nachhaltig und langfristig in unsere gebaute Umwelt einzulagern. So ist es m\u00f6glich, in nur einem Quadratmeter Wandfl\u00e4che in Massivholzbauweise mehrere hundert Kilogramm CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\"> langfristig zu binden. Skaliert man diesen Effekt und projiziert ihn auf die Bauziele der Bundesregierung von 400.000 Wohnungen pro Jahr, wird schnell klar, welches erhebliche Potential der Holzbau im Kampf gegen den Klimawandel bietet.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Technische Innovationen im Holzbau<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Wir bei TRIQBRIQ haben uns daher die Frage gestellt, wie wir diesen positiven Effekt maximal nutzen k\u00f6nnen, ohne dabei aber unsere heimischen W\u00e4lder zu \u00fcberlasten. Nach Jahren der Forschung und Entwicklung sind wir nun mit unserem TRIQBRIQ-System auf dem Markt. Unser Massivholz-Bausystem besteht aus mikro-modularen Holzbausteinen \u2013 den sogenannten BRIQs. Diese werden mit Robotertechnik hochpr\u00e4zise aus kosteng\u00fcnstigem Industrie- und Kalamit\u00e4tsholz hergestellt \u2013 also Holz, welches in der Baubranche bis dato nicht kreislauff\u00e4hig eingesetzt werden kann und sogar oft im Wald verbleibt und dort verrottet. Die einzelnen BRIQs werden auf der Baustelle im Verband aufeinander gesteckt und \u00fcber Buchenholzd\u00fcbel miteinander verriegelt. Auf diese Weise lassen sich tragende Au\u00dfenw\u00e4nde kosteneffizient, flexibel und in kurzer Zeit errichten. Zu den weiteren Vorteilen geh\u00f6rt, dass die BRIQs am Ende der Nutzungsphase eines Geb\u00e4udes sortenrein entnommen und vollst\u00e4ndig wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Damit bietet unser TRIQBRIQ-System eine ganzheitlich nachhaltige und kreislauff\u00e4hige Alternative zu konventionellen Baustoffen.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Holzbau in der Politik<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Aber nicht nur in der Wirtschaft tut sich viel. Der Holzbau ist als Thema l\u00e4ngst auch im politischen Raum angekommen. Das zeigen unter anderem der Koalitionsvertrag der Bundesregierung, der EU-Green Deal, als auch die verschiedenen Holzbau-Strategien auf Bundes- und Landesebene. Dennoch ist festzuhalten, dass der regulatorische Status Quo den Wohnungs- und Gewerbebau in Holzbauweise aktuell noch in ein Nischendasein zwingt.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Es fehlt an baugesetzlichen Rahmenbedingungen, zielgerichtete F\u00f6rderungen sind rar und Themen wie der Brandschutz werden zum Hindernis \u2013 ohne sachliche Grundlage.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Einheitliche politische Forderungen sind zentral<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Holzbau-Unternehmen m\u00fcssen es sich daher zum Ziel machen, mit einer geeinten Stimme aufzutreten und konkrete politische Forderungen zu kommunizieren. Wichtige Arbeit leistet hier die <\/span><a href=\"https:\/\/www.koalition-holzbau.de\/\"><span data-contrast=\"none\">Koalition f\u00fcr Holzbau<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">, zu deren Partnerunternehmen wir geh\u00f6ren. Die folgenden Punkte leiten sich aus den Forderungen der Koalition f\u00fcr Holzbau ab und wir als Unternehmen halten diese f\u00fcr zentral:\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span data-contrast=\"auto\">1. Klarheit bei den Landesbauordnungen \u2013 insbesondere beim Brandschutz<\/span><\/i><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Beim Thema Brandschutz zeigt sich \u00fcber die Landesbauordnungen hinweg eine inkonsistente Darstellung an Anforderungen. F\u00fcr die Geb\u00e4udeklassen (GK) 4 und 5, d.h. Geb\u00e4uden mit einer H\u00f6he von mehr als 7m (GK 4) oder mehr als 13 m (GK 5) als auch mehr als 400 qm Bruttogeschossfl\u00e4che, stellen diese Anforderungen in manchen Bundesl\u00e4ndern faktisch ein Verbot von Holzbau dar.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">M\u00f6gliche Verbesserungen w\u00e4ren \u00fcber die Musterbauordnung zu realisieren. Vorbild k\u00f6nnten hier die Landesbauordnungen von Baden-W\u00fcrttemberg, Berlin oder Nordrhein-Westfalen sein. Holzbau ist hier auch in den h\u00f6heren Geb\u00e4udeklassen m\u00f6glich. Projekte wie das Holzhochhaus SKAIO in Heilbronn zeigen eindrucksvoll, dass eine solche Regelung auch in der Praxis Bestand hat. <\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span data-contrast=\"auto\">2. F\u00f6rderung nachhaltiger Holzwirtschaft<\/span><\/i><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Insbesondere aus den Reihen der herk\u00f6mmlichen Baustoffindustrie h\u00f6rt man immer h\u00e4ufiger das Argument, wir h\u00e4tten in Deutschland nicht gen\u00fcgend Holz, um die dringend notwendige Bauwende zu realisieren. Mit Blick auf das nachhaltige und klimaschonende Bauen und die Optimierung der Lieferketten, darf es keine ideologischen Verbote f\u00fcr die Verwendung von Holz aus unseren umliegenden W\u00e4ldern geben. Wir haben in Deutschland einen Gesamtvorrat von rund 3,4 Mrd. Vorratsfestmetern und sind damit sehr gut aufgestellt.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Nichtsdestotrotz ben\u00f6tigt der Holzbau hierbei politische Unterst\u00fctzung aus zwei Richtungen: Zum einen ist eine staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr die Forstwirtschaft notwendig. Ziel muss es dabei sein, unsere W\u00e4lder schnellstm\u00f6glich mit trockenresistenten und klimaangepassten Baumarten auszustatten. Zum anderen muss die Holzforschung gef\u00f6rdert werden. Aufgrund der Folgen des menschengemachten Klimawandels, erleben wir einen drastischen R\u00fcckgang der wichtigen Bauh\u00f6lzer Fichte und Kiefer. In Zukunft brauchen wir eine ausgewogene Mischwald-Bepflanzung und die wirtschaftliche Nutzung von Laubholz \u2013 auch im Bausektor. Um unseri\u00f6se Lieferketten ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, wird au\u00dferdem eine F\u00f6rderung von Forschung zukunftsf\u00e4higer Technologien ben\u00f6tigt.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span data-contrast=\"auto\">3. Einf\u00fchrung eines Geb\u00e4ude-LebensZyklus-Gesetzes (GLZG)<\/span><\/i><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Die aktuell geplanten \u00c4nderungen am GEG (<\/span><a href=\"https:\/\/www.bgbl.de\/xaver\/bgbl\/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;bk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;start=\/\/*%5b@attr_id=%27bgbl107s1519.pdf%27%5d#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl120s1728.pdf%27%5D__1675332467221\"><span data-contrast=\"none\">Geb\u00e4udeenergiegesetz<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">) und an der BEG-F\u00f6rderung (<\/span><a href=\"https:\/\/www.bafa.de\/DE\/Energie\/Effiziente_Gebaeude\/effiziente_gebaeude_node.html\"><span data-contrast=\"none\">Bundesf\u00f6rderung Effiziente Geb\u00e4ude<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">) haben keine vorteilhafte Wirkung auf die Bauwende, den Lebenszyklusansatz beim Bauen oder den Einsatz von Holz oder anderer kreislauff\u00e4higer und nachwachsender Baustoffe. Der Fokus liegt nach wie vor auf der Energieeffizienz und nicht auf dem Geb\u00e4ude-Lebenszyklus und den CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\">-Emmissionen der Immobilie. Ver\u00e4nderte Bauweisen und die Reduktion der CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\">-Emissionen bei Errichtung und Abriss des Geb\u00e4udes werden aktuell nicht betrachtet. Daher fehlen derzeit Anreize f\u00fcr ganzheitlich nachhaltiges Bauen. <\/span><br \/>\n<span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">W\u00fcnschenswert ist eine Weiterentwicklung des GEG hin zum Geb\u00e4ude-LebensZyklus-Gesetz (GLZG) entlang der Vorschl\u00e4ge der Koalition f\u00fcr Holzbau. Ziel ist vor allem das GEG um die Bewertung der CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\">-Emissionen auch f\u00fcr die Errichtungs (A1-5), Nutzungs (B1-5), Entsorgungs (C1-4) und Recycling (D) -Phase des Geb\u00e4udes zu erweitern. Dies erfolgt durch die \u00d6kobilanz und den Geb\u00e4uderessourcenpass (so wie im Koalitionsvertrag vorgesehen) und erg\u00e4nzt das GEG damit insbesondere um die Themen Einsatz von Baustoffen, Zirkularit\u00e4t des Geb\u00e4udes, \u00d6kobilanz und CO<\/span><span data-contrast=\"auto\">2<\/span><span data-contrast=\"auto\">-Emissionen im Lebenszyklus.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Innovative Unternehmen m\u00fcssen politisch kommunizieren<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Insbesondere als junges Holzbau-Unternehmen ist es wichtig, regulatorische Rahmenbedingungen im Blick zu haben und gleichzeitig eigene politische \u00dcberzeugungen und Themen glaubhaft zu kommunizieren.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">F\u00fcr TRIQBRIQ ist das GLZG hier ein wichtiges Beispiel. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass der Holzbau eine entscheidende Stellschraube im Kampf gegen den Klimawandel ist. Mit dem aktuellen GEG ist diese Stellschraube allerdings v\u00f6llig blockiert. Als innovativer Holzsystem-Hersteller begreifen wir es in diesem Kontext als unsere Aufgabe aufzuzeigen, was neuste technische Entwicklungen leisten k\u00f6nnen und welche regulatorischen Anpassungen dabei n\u00f6tig sind. Denn klar ist, dass wir das 1,5 Grad Ziel nicht erreichen werden, wenn wir die Vorteile des modernen Holzbaus nicht voll nutzen. Materialinnovationen m\u00fcssen gro\u00dfvolumig verbaut werden und das ist nur m\u00f6glich, wenn wir als Innovatoren auch aufzeigen, an welchen Punkten uns die Politik dabei unterst\u00fctzen kann.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Wir stellen au\u00dferdem fest, dass unsere politische Kommunikation \u2013 sei es bei Veranstaltungen, in Projektgemeinschaften oder Initiativen \u2013 immer auch daf\u00fcr sorgt, dass wir von etwaigen Partner-Unternehmen und Dritten als ernstzunehmender Innovationstreiber wahrgenommen werden. Das allein ist ein erheblicher Wert, der f\u00fcr uns nicht zu untersch\u00e4tzen ist.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Daher gilt gerade f\u00fcr uns als junges Unternehmen: Holzbau muss politisch sein!<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Nachhaltiger Erfolg junger Holzbau-Unternehmen entscheidet sich auch im politischen Raum\u00a0 In der politischen Debatte um Nachhaltigkeit findet der Holzbau noch unzureichend Beachtung. 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